Pflastersteine verlegen und das Verfugen

Beim Pflastersteine verlegen, muss immer bedacht werden ob Fugensand oder Fugenmörtel verwendet werden soll.







Der Fugensand

Wenn beim Pflastersteine verlegen Fugensand verwendet wird, wird meist Brechsand empfohlen. Dabei ist eine Körnung von etwa 0,2 bis 0,4 Millimeter ideal. Handelt es sich um einen ungewaschenen Feinsand können sich die Fugen an den Oberflächen besser verfestigen. Rundkorn sollte beim Fugensand nicht verwendet werden. Auf die Pflastersteine wird der Feinsand gestreut und anschließend mit einem Besen in die Fugen gekehrt. Nach dem Abrütteln sollten die Fugen erneut mit Feinsand aufgefüllt werden. Überschüssiger Sand kann dabei ruhig belassen werden, denn die Fugen setzen sich im Laufe der Zeit noch ein wenig ab. Nach 3 bis 4 Wochen kann der restliche Feinsand abgekehrt werden.

Der Vorteil des Fugensandes besteht darin, dass die Fugen nicht mit Beton versiegelt werden und das Wasser kann leichter in den Boden absickern.
Der Nachteil besteht darin, dass sich der Fugensand im Laufe der Zeit aus den Fugen auswaschen kann. Zudem können auch Gras und Moos in den Fugen zu wachsen beginnen.

Der Fugenmörtel

Beim Verfugen mit Fugenmörtel sollte das Mischverhältnis 1:3 betragen. Dabei sollten 1 Teil Zement und 3 Teile Sand verwendet werden. Der trockene Mörtel wird mit dem Besen eingekehrt und anschließend wird noch dünnflüssiger Mörtel in die Fugen eingebracht.

Der Vorteil ist die geschlossene Fläche, die beim Fugenmörtel entsteht wodurch Gras und Moos verhindert werden können. Zudem kann das Fugenmaterial nicht ausgewaschen werden.
Der Nachteil besteht darin, dass Niederschlagswasser nicht ablaufen kann und stehen bleibt.